Dämmung Kellerdämmung

Kellerdämmung

Viele Immobilienbesitzer, die eine Unterkellerung haben, kennen das Problem voraussichtlich: Es zieht Kälte von unten in das Erdgeschoss hoch. Denn viele Immobilien, die im 20. Jahrhundert gebaut worden sind, sind unterkellert. Jedoch bleiben die Keller in den meisten Fällen ungenutzt und auch unbeheizt. Daher lohnt sich die Überlegung einer Kellerdeckendämmung.

Dadurch, dass es keine thermische Trennung zum Erdgeschoss gibt, beheizt man den Keller meistens ungewollt zu Teilen mit und verbraucht dadurch deutlich mehr Energie. Bei einer Vollunterkellerung ist die Fläche des Kellers auch nicht zu vernachlässigen. Dient der Keller nur als Lagerraum, Heizungsraum oder Wäschetrockner dienen, sollte man sich überlegen die Kellerdecke dämmen zu lassen, um keine Heizenergie mehr zu verschwenden.

Wie lässt sich dem entgegenwirken?

Die Einzelmaßnahme ist ein guter und vor allem kein kostenintensiver Anfang für eine geplante Sanierung an den eigenen vier Wänden. Denn ein weiterer großer Vorteil ist, dass man diese Maßnahme sogar in Eigenleistung vollziehen kann, man dabei aber einige Dinge beachten sollte! Fotografieren Sie sich beispielsweise die Leitungsverläufe von Gas-, (Ab)Wasser- und Heizungsrohren, um diese bei eventuell auftretenden baulichen Veränderungen nachzuvollziehen.

Wichtig ist zudem, dass Sie die angrenzenden Wände vertikal für ein paar cm (ca. 50) mit dämmen, um Wärmebrücken entgegenzuwirken. Doch der wichtigste zu beachtende Grundsatz ist, dass auch bei Eigenleistung, die EnEV (Energieeinsparverordnung) eingehalten werden muss.

Kosten einer Kellerdeckendämmung

Die Kosten einer Kellerdeckendämmung sind zusehends überschaubar. Denn bei einer Ausführung in Eigenleistung bekommen Sie handelsübliche Dämmplatten für ungefähr 14-16€ den Quadratmeter. Wenn Sie dahingegen einen Handwerker konsultieren, können Sie mit ca. 30 bis 50€ pro Quadratmeter (je nach Material) rechnen. Dieses erscheint auf den ersten Blick erst einmal viel teurer, jedoch können Sie hierbei sicher sein, dass fachgerecht gearbeitet wird. Darüber hinaus wird insbesondere auf die Schwachstellen wie angrenzende Wände, Wärmebrücken usw. Acht genommen.

Weiterhin lohnt es sich, sich über mögliche Förderungen zu informieren, denn auch für eine Kellerdeckendämmung gibt es Förderungen in Form von Zuschüssen. Wenden Sie sich hierzu gerne an unsere Energieberater.