Fensteraustausch Worauf Sie achten müssen

Fensteraustausch – worauf Sie achten müssen!

Ihre Fenster sind undicht oder geben zu viel Wärme nach außen ab? Hier erfahren Sie alles über den Fensteraustausch und was es dabei zu beachten gilt!

Sind die Fenster erst einmal sanierungsbedürftig lohnt es sich in den meisten Fällen nicht mehr diese renovieren zu lassen. Insbesondere dann, wenn die Fenster noch mit keiner Wärmeschutz Isolierverglasung ausgestattet sind, sollte man überlegen in neue Fenster zu investieren.

Insbesondere Fenster aus den 70er und 80er Baujahren sind erfahrungsgemäß nur mit einer 2-fach Isolier Verglasung ausgestattet. Die heutige 2- oder 3-fach Wärmeschutz Isolierverglasung bietet einen deutlich höheren Wärmeschutz. So lassen sich schnell 15% an Energie durch weniger Wärmeverluste nach außen einsparen.

Achtung Schimmelgefahr!

Der Austausch Ihrer Fenster bedeutet auch gleichzeitig, dass Ihre Immobilie dichter wird und die Feuchtigkeit nicht mehr nach außen gelangen kann. Sie sucht sich also einen anderen Weg, in den meisten Fällen die Außenwände. Damit dieses nicht passiert, kommt der sogenannten U-Wert (Watt/qmK) ins Spiel, der den Wärmedurchgangswert eines Materials bestimmt – also wie schnell die warme Luft von warm nach kalt (hier von innen nach außen) strömt.

Der U-Wert einer Wand sollte stets besser sein als der des neu eingebauten Fensters. Neue 3-fach verglaste Fenster haben mindestens einen U-Wert von 0,95 W/qmK und sind somit in vielen Fällen besser als so manche Wandaufbauten von älteren Gebäuden.

Lassen Sie sich hier unbedingt von einem Energieberater beraten und die U-Werte ermitteln, damit Sie sich absichern, dass Sie keinen Schimmel über die Jahre hinweg bekommen. Nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit einem unserer zertifizierten Energieberater auf.

Fördermöglichkeiten für Fenster

Nicht nur Ihre Heizung und mögliche Dämmmaßnahmen lassen sich von den Förderinstitutionen fördern, auch neue Fenster gehören dazu. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) setzt einen bestimmten U-Wert voraus, der erfüllt werden muss, damit man einen Zuschuss von 10% der Investitionssumme bekommt.

Dieser lässt sich mittlerweile jedoch nur noch mit einer 3-fach Isolier Wärmeschutzverglasung erreichen. Eine 3-fach Verglasung ist in der Regel auch kostenintensiver, als eine 2-fach Verglasung. Ob eine 3-fach Verglasung in Ihrer Immobilie überhaupt sinnig ist, aufgrund der restlichen Gebäudehülle und der Schimmelgefahr ist es ratsam einen Energieberater mit hinzuzuziehen.