Heizlastberechnung Der Türöffner für die maximale Förderung

Wozu brauche ich eine Heizlastberechnung?

Die Heizlastberechnung ist eng gekoppelt mit dem hydraulischen Abgleich und dem gesamten Optimierungsverfahren der Heizungsanlage. Denn unter Berücksichtigung der gesamten Aufbauten und U-Werte der Immobilie errechnet sich eine raumspezifische Heizlast. Dadurch berechnet sich, wie viel Wärme ein Raum unter den gegebenen Voraussetzungen mit einer entsprechend vorgegebenen Raumtemperatur benötigt.

Darüber hinaus resultieren aus der Berechnung die Dimensionen der zu verwendenden Heizkörper sowie die jeweiligen Voreinstellkennwerte der eingebauten Ventile. Kurzum: Voreinstellbare Ventile sind notwendig, um den hydraulischen Abgleich durchzuführen. Schließlich lässt sich durch diese Berechnung das gesamte Heizsystem noch einmal entsprechend optimieren. Ferner unterscheidet man bei der Optimierung zwischen zwei verschiedenen Verfahren.

Verfahren A und Verfahren B

Man unterscheidet demzufolge zwischen dem vereinfachten Verfahren A und dem detaillierten Verfahren B, wobei das Verfahren A ein Näherungsverfahren und zulässig für Nutzflächen kleiner als 500 Quadratmeter ist. Dabei werden die wichtigen Parameter nach einer überschlägigen Ermittlung definiert. Anders als das Verfahren A benötigt es beim Verfahren B eine detaillierte Berechnung der raumweisen Heizlasten.

Infolgedessen erfordert diese Leistung eine dementsprechend aufwendigere und kostspieligere Dienstleistung, die beispielsweise über einen Energieberater abgewickelt werden kann. Hierdurch ist der Endverbraucher dann jedoch dazu berechtigt bei der Umstellung von einer Heizwert- auf eine Brennwertanlage, eine Zuschussförderung von bis zu 15% (von der KfW) in Anspruch zu nehmen. Die Heizlastberechnung ist hier der Türöffner für die maximale Förderung!

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KfW Förderung
Auch die BAFA fördert den reinen hydraulischen Abgleich und die Heizlastberechnung. Hier erfahren Sie mehr:
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