Energieberatung Energieausweise

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Wann benötige ich einen Energieausweis?

Ein Energieausweis ist immer dann von Nöten, sobald ein Verkauf, eine Vermietung oder Verpachtung einer Immobilie ansteht. Denn dann ist die Ausstellung eines Energieausweises gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 01.01.2009 (01.07.2008 für Gebäude mit Fertigstellung vor 1966) ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt, dass ein Energieausweis für Wohngebäude grundsätzlich bei den oben genannten Situationen vorgelegt werden muss.

Des Weiteren ist ein Energieausweis 10 Jahre lang gültig, bevor er erneuert werden muss. Haben in der Zwischenzeit Modernisierungen oder Änderungen am Gebäude stattgefunden, empfiehlt es sich einen neuen Energieausweis ausstellen zu lassen. Denn durch Änderungen an der Dichtigkeit der Gebäudehülle oder der Aufwertung der Anlagentechnik, verringert sich auch der Bedarfs- bzw. Verbrauchswert der Immobilie. Durch die Sanierung steigert sich nämlich automatisch der Wert der Immobilie. Diesen sollte man dementsprechend in einem neuen Ausweis als Beweis festhalten.

Welchen Energieausweis benötigt man? Verbrauchs- oder bedarfsorientiert?

Es gibt zwei Arten der Energieausweise, einen verbrauchsorientierten und einen bedarfsorientierten Energieausweis. Werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten der Energieflüsse verlangt, ist der Verbrauchsausweis von Bedeutung. Denn dieser benötigt für seine Erstellung drei lückenlos dokumentierte Verbrauchsnachweise des Heizmediums und des Stroms. Der Verbrauchsausweis ist in den meisten Fällen für einen Hausverkauf ausreichend, jedoch längst nicht so aussagekräftig wie ein Bedarfsausweis.

Einen Bedarfsausweis sollte man bei Modernisierungen und nach Inanspruchnahme von Fördermitteln ausstellen lassen, um zu überprüfen welchen tatsächlichen Bedarf das Gebäude unter Berücksichtigung aller Bauteile und deren Wärmedurchgangskennwerten hat. Letztendlich bezieht sich der Bedarfsausweis nicht auf die Verbrauchswerte, sondern auf den aktuellen Zustand der Immobilie. Verbrauchsorientierte Ausweise können die Bewertung des Gebäudes verfälscht darstellen.

Denn heizt ein Bauherr beispielsweise durchgehend nur mit einem Holzofen, um Heizkosten zu sparen, wobei die Dämmung des Gebäudes zu wünschen übrig lässt, bekommt die Immobilie trotzdem eine sehr gute Bewertung, da er kaum fossile Brennstoffe (Gas oder Öl) verbraucht hat. Bei einem Bedarfsausweis würde die Bewertung unter Umständen deutlich schlechter ausfallen, da man die Verbräuche außen vor gelassen und nur die Gebäudebauteile betrachtet hat.

→ Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, falls Sie einen Energieausweis benötigen

Brauche ich einen Energieausweis, wenn ich Förderung in Anspruch nehmen möchte?

Das ist eine berechtigte Frage, denn mache Förderbanken oder Städte fordern für die Bezuschussung die Darlegung eines Energieausweises. In der Regel handelt es sich hierbei um den detaillierteren Bedarfsausweis. Für die bekanntesten Förderungen und Zuschüssen wie z.B. der KfW oder des BAFA werden keine Energieausweise gefordert. Sollten Sie einen gewissen Fördertopf im Sinn haben, dann sprechen Sie uns am besten direkt darauf an, wir helfen Ihnen weiter!