Servicebereich FAQ

Hier finden Sie einige Antworten auf häufig gestellte Fragen und Begriffserklärungen. Wir erweitern diesen Bereich durchgehend für Sie! Daher dürfen Sie uns auch gerne über unser Kontaktformular anschreiben oder anrufen und uns die Frage stellen, falls Sie diese hier nicht finden.

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  • Wozu benötige ich einen hydraulischen Abgleich?

    Der hydraulische Abgleich ist von Nöten, um eine Heizungsanlage (egal, ob neu oder im Bestand) effizienter zu gestalten und in Ihrem Betrieb zu optimieren. Die gesamte Heizungsanlage und all Ihre Komponenten werden auf die berechnete Heizlast dimensioniert und abgestimmt. Um einen hydraulischen Abgleich durchführen zu können, müssen alle Ventile jedes Heizkörpers gegen ein voreinstellbares Ventil ausgetauscht werden. So lässt sich im Nachhinein jeder Heizkörper auf den Bedarf des jeweiligen Raumes anpassen. Das Resultat: Alle Heizkörper erhalten eine optimale Menge an warmem Heizungswasser. Kein Heizkörper bleibt mehr zu kalt oder verbraucht zu viel Energie. Dadurch lassen sich im Jahr die Heizkosten um einen Großteil senken!

  • Was kostet mich ein hydraulischer Abgleich?

    Ein hydraulischer Abgleich kostet in der Regel zwischen 800 und 1.500€ je nach Heizungsanlage und ist abhängig davon welche Komponenten man im Endeffekt austauschen lassen muss. Zusätzlich ist es davon abhängig, ob dieser mit dem sogenannten Verfahren A oder B durchgeführt wird. Wohingegen das Verfahren A ein reines Näherungsverfahren ist, ist das Verfahren B eine detaillierte Softwareberechnung, die das gesamte Gebäude und dessen Gesamtenergiebedarf mitberücksichtigt. Der Vorteil: Diese Maßnahme wird in der Regel von mehreren Förderinstitutionen gefördert.

  • Das BAFA (Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert den reinen hydraulischen Abgleich beispielsweise mit 30% der Nettokosten. Des Weiteren wird der hydraulische Abgleich im Zuge einer Heizungssanierung, beispielsweise durch die KfW, in den jeweiligen Förderprogrammen vollständig mitgefördert. Sprechen Sie hierfür gerne unsere Fachberater aus der Energieberaterabteilung an!

  • Im Paragraph §10 der EnEV (der Energieeinsparverordnung) ist die Austauschpflicht für alte Heizungsanlagen genauestens geregelt. Diese wird in mehrere Punkte zusammengefasst und enthält einige Ausnahmen:

    Eigentümer von Gebäuden dürfen Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und nach dem 1. Januar 1985 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nach Ablauf von 30 Jahren nicht mehr betreiben.

    Ausgenommen hiervon sind Brennwert- und Niedertemperaturkessel, die einen besonders hohen Wirkungsgrad haben. Wichtig zu wissen: Heizungsanlagen, die der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen, sind nicht förderberechtigt. Des Weiteren ausgeschlossen von der Austauschpflicht sind selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Hier gilt:

    Eigentümer die am 1. Februar 2002 im Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Austauschpflicht ausgenommen.

    Eine Austauschpflicht besteht hier erst bei einem Eigentümerwechsel, der den Austausch dann nach spätestens zwei Jahren vollziehen muss. Zur Beurteilung, ob Ihre Anlage ausgetauscht werden muss, kontaktieren Sie im Besten Fall ihren Bezirksschornsteinfeger. Dieser wird Ihnen Auskunft darüber geben können, ob eine gesetzliche Austauschpflicht aussteht oder nicht.

  • Die Energieeinsparverordnung (kurz und nachfolgend EnEV genannt) ist eines der wichtigsten Instrumente der Bundesregierung, um die geforderte Energiewende erfolgreich umzusetzen. Sie soll dazu dienen den Energieverbrauch schrittweise zu verringern und den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu verkürzen. Die EnEV hat 2002 die bis dahin gültige Wärmeschutzverordnung abgelöst und wurde bis dato 2004, 2007, 2009 und 2014 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Energie und Wirtschaft (kurz BMWi) und dem Bauministerium (kurz BMVBS) novelliert.

    Die EnEV bezieht sich auf die zu modernisierenden Bestandsgebäude und die zu errichtenden Neubauten, wobei das Hauptaugenmerk auf die Neubauten gelegt wird. Hierbei müssen unter anderem die Anforderungen an den Energiebedarf, die Dichtheit der Gebäudehülle und der Wärmebrückenvermeidung eingehalten werden. Damit Sie als Bauherr wissen, welche Standards Sie für ihre neu zu errichtende Immobilie mindestens einhalten müssen, wurde ein sogenanntes Referenzhaus von der EnEV entwickelt, das aufzeigt welche Mindestanforderungen für die einzelnen Bauteile gelten.

    Diese Anforderungen sind in einer Anlage des EnEV Textes festgehalten, welche als Anhang an diese Bachelorarbeit hinterlegt ist (Anhang 1, EnEV Anlage 01 „Anforderungen Wohngebäude“).

    Aus der Tabelle 1 der Anlage 01 aus der EnEV geht hervor, welche Mindestanforderungen für die einzelnen Bauteile gelten. Diese werden mit dem sogenannten Wärmedurchgangs- koeffizienten (kurz und nachfolgend U-Wert genannt) bemessen. Der U-Wert, früher auch bekannt als k-Wert, ist ein Maß in der Bauphysik für den Wärmedurchgangsstrom durch eine oder mehrere Materialschichten, bei welchen zwei unterschiedliche Temperaturen an beiden Enden herrschen.

  • Diese Frage ist leider mit keinem eindeutigen “Ja” oder “Nein” zu beantworten, da es für jede Institution Ausnahmeregelungen und es allgemein keine einheitliche Regelung dafür gibt. So sind die Förderprogramme der KfW beispielsweise kombinierbar mit denen der IFB (Hamburgerische Investitions- und Förderbank), nicht jedoch mit dem BAFA. Was jedoch einheitlich ist: Die Fördersumme darf niemals die Gesamtinvestition übersteigen. Da jede Förderinstitution jedoch unterschiedlich ist, sollten Sie sich hier unbedingt einen Energieberater zu Hilfe nehmen. Für die meisten Förderprogramme ist dieser zudem auch notwendig.

  • Es ist sinnvoll sich mehr als ein Angebot von einem Heizungsbauer geben zu lassen, damit man die Leistungen und Preise miteinander vergleichen kann. Das Portal HAMBURG-HEIZUNG gibt Ihnen die Möglichkeit sich bis zu 5 Angebote von Heizungsbauern erstellen zu lassen.